Eine cinematische Eventreportage für Schellenberg Wittmer.

Eine fotografische Eventreportage für die Anwaltskanzlei Schellenberg Wittmer in Zürich. Im Mittelpunkt stehen persönliche Begegnungen, spontane Gespräche und jene unbeobachteten Augenblicke, die den Charakter einer Veranstaltung prägen. lad.studio dokumentierte den Anlass mit einer zurückhaltenden Arbeitsweise und einer von der Filmfotografie inspirierten Bildsprache.

Dokumentarische Eventreportage von lad.studio in Zürich. Gäste einer Unternehmensveranstaltung in spontanen Gesprächen, fotografiert mit natürlichem Licht, filmischer Farbgestaltung und wechselnden Perspektiven.

Eventfotografie jenseits der klassischen Dokumentation

Ein Event besteht aus weit mehr als seinem offiziellen Programm. Gespräche entstehen, Menschen begegnen sich, kleine Gesten und spontane Reaktionen erzählen oft mehr über die Atmosphäre als eine sorgfältig arrangierte Gruppenaufnahme.

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Diese Momente lassen sich kaum planen. Sie entstehen und verschwinden innerhalb weniger Sekunden. Für eine fotografische Reportage ist deshalb entscheidend, Situationen frühzeitig zu erkennen, ohne ihren natürlichen Verlauf zu verändern.

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Bei der Veranstaltung von Schellenberg Wittmer lag der fotografische Schwerpunkt auf genau diesen Begegnungen. Die Aufnahmen zeigen Gäste im Gespräch, spontane Reaktionen und das Zusammenspiel zwischen Menschen und ihrer Umgebung.

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Anstelle einer durchgehend repräsentativen Eventdokumentation entstand eine Bildserie, die den Anlass aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Nahaufnahmen wechseln sich mit weitläufigeren Szenen ab. Die Fotografien halten fest, wie sich Menschen innerhalb des Raumes bewegen und miteinander interagieren.

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Unsichtbar bleiben, um echte Momente einzufangen

Eine wesentliche Grundlage der Reportage war die Arbeit aus grösserer Distanz. Dafür kamen Teleobjektive zum Einsatz, die LAD.studio auch in der Wildlife-Fotografie verwendet, unter anderem bei fotografischen Produktionen in Afrika.

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Die Herangehensweise besitzt in beiden Bereichen eine Gemeinsamkeit: Wer natürliches Verhalten dokumentieren möchte, muss beobachten können, ohne ständig Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

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Lange Brennweiten ermöglichen es, einzelne Personen und Gesten aus einiger Entfernung festzuhalten. Gespräche müssen dafür nicht unterbrochen und Gäste nicht aufgefordert werden, für die Kamera zu posieren.

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Diese zurückhaltende Arbeitsweise beeinflusst auch die Bildgestaltung. Menschen im Vordergrund, unscharfe Elemente und bewusst gewählte Bildausschnitte erzeugen räumliche Tiefe. Der Betrachter erhält den Eindruck, sich mitten im Geschehen zu befinden, ohne dass jede Situation vollständig erklärt werden muss.

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Gerade bei Veranstaltungen mit vielen persönlichen Gesprächen ermöglicht diese Methode eine Form der Eventfotografie, die sich stärker an der dokumentarischen Reportage orientiert als an klassischen Eventbildern.

Cinematic Photography. Licht, Komposition und Farbe.

Die visuelle Gestaltung der Reportage orientiert sich an der Ästhetik analoger Filmfotografie und filmischer Bildkomposition.

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Vorhandenes Sonnenlicht, tiefere Schatten und wechselnde Lichtverhältnisse wurden bewusst in die Aufnahmen einbezogen. Statt jede Szene gleichmässig auszuleuchten, bleiben natürliche Kontraste erhalten. Helle Bereiche setzen Akzente, während dunklere Bildpartien den Blick auf einzelne Personen und Situationen lenken.

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Auch die Komposition folgt diesem Ansatz. Die Kamera sucht nach Beziehungen zwischen Vordergrund, Hauptmotiv und Hintergrund. Unschärfe wird gezielt eingesetzt, um einzelne Begegnungen hervorzuheben und gleichzeitig die Atmosphäre der Umgebung erkennbar zu lassen.

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In der anschliessenden Bildbearbeitung erhielt die Serie ein filmisch orientiertes Color Grading. Die Farbgestaltung verbindet zurückhaltende, an Fujifilm erinnernde Farbtöne mit wärmeren Nuancen, die sich an klassischen Kodak-Farbwelten orientieren. Hauttöne bleiben natürlich, während Kontraste und Farbübergänge eine zusammenhängende visuelle Wirkung schaffen.

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Ergänzend entstanden Schwarzweissaufnahmen, bei denen Gestik, Gesichtsausdruck und Lichtverteilung stärker in den Vordergrund treten.

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Das Ergebnis ist eine Eventreportage, die den Anlass als zusammenhängende fotografische Beobachtung dokumentiert. Im Mittelpunkt stehen tatsächliche Begegnungen und eine Bildsprache, die deren Atmosphäre erhält.