Prof. Mazda Farshad. Portraits zwischen Medizin und Wissenschaft.
Eine Portraitserie von Prof. Dr. med. Mazda Farshad, medizinischer Spitaldirektor der Universitätsklinik Balgrist in Zürich. Die Aufnahmen verbinden klassische Business Portraits mit einer redaktionellen Bildsprache und entstanden für die persönliche Kommunikation, Pressearbeit und weitere Publikationen.


Ungewöhnliche Formen im Alltag
Eine Portraitserie von Prof. Dr. med. Mazda Farshad, medizinischer Spitaldirektor der Universitätsklinik Balgrist und Ordinarius für Orthopädie an der Universität Zürich. Die Fotografien entstanden in seinem beruflichen Umfeld und verbinden klassische Business Portraits mit einer reduzierten, redaktionellen Bildsprache. Konzipiert für die persönliche Kommunikation, Medienauftritte und redaktionelle Veröffentlichungen.
Zwischen Medizin, Forschung und akademischer Lehre
Prof. Mazda Farshad ist Chefarzt für Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie sowie medizinischer Spitaldirektor der Universitätsklinik Balgrist. Als Ordinarius an der Universität Zürich verbindet er die klinische Praxis mit Forschung und akademischer Lehre.
Seine Arbeit umfasst die Behandlung komplexer Wirbelsäulenerkrankungen und die Weiterentwicklung moderner chirurgischer Verfahren. Neben seiner medizinischen Tätigkeit beschäftigt er sich mit technologischen Entwicklungen und deren Anwendung in der Medizin.
Für die Portraitserie wurden zwei unterschiedliche Umgebungen gewählt: sein persönliches Arbeitsumfeld und ein universitärer Hörsaal. Beide Räume stehen in einem direkten Zusammenhang mit seiner beruflichen Tätigkeit und bilden den visuellen Rahmen der Fotografien.
Persönlichkeit und Raum in der Portraitfotografie
Die Serie verbindet klassische Portraitaufnahmen mit weiter gefassten, architektonisch geprägten Kompositionen.
Im Büro liegt der Schwerpunkt auf einer direkten, persönlichen Darstellung. Der Blick zur Kamera, die ruhige Körperhaltung und die Bücher im Hintergrund schaffen einen professionellen Rahmen, ohne den Menschen aus seinem Arbeitsumfeld herauszulösen.
Im Hörsaal verändert sich die fotografische Perspektive. Die regelmässig angeordneten Sitzreihen und die klare Architektur prägen den Bildaufbau. Prof. Farshad wird bewusst mit grösserem Abstand fotografiert und bleibt durch seine zentrale Position innerhalb der Komposition präsent.
Die unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen eine vielseitige Verwendung der Portraits. Während nähere Aufnahmen für persönliche Profile und Pressemitteilungen geeignet sind, bieten die weiter gefassten Bilder zusätzliche gestalterische Möglichkeiten für redaktionelle Beiträge und Publikationen.




Reduzierte Lichtführung und fotografische Umsetzung
Für die gesamte Portraitserie wurde ein mobiles Ein-Licht-Setup eingesetzt. Ein Godox AD600 Pro mit einer 90 cm Softbox ermöglichte eine kontrollierte Beleuchtung in beiden Räumen, ohne umfangreiche technische Installationen.
Die gerichtete Lichtführung erzeugt bewusst sichtbare Schatten und modelliert die Gesichtszüge. Besonders im Hörsaal entsteht durch den Kontrast zwischen beleuchteter Person und dunkleren Raumbereichen eine klare Trennung von Motiv und Umgebung.
Fotografiert wurde mit der Nikon Z9 und einem 85-mm-NIKKOR-Z-Objektiv. Die Brennweite eignet sich für Portraits mit natürlichen Gesichtsproportionen und erlaubt zugleich eine präzise Kontrolle des Bildausschnitts.
Ergänzend zu den Farbaufnahmen entstanden Schwarzweissversionen, in denen Licht, Kontrast und räumliche Strukturen stärker hervortreten. Die unterschiedliche Ausarbeitung erweitert die Einsatzmöglichkeiten der Serie, während die fotografische Bildsprache konsistent bleibt.














